Metzinger-Uracher Volksblatt 08.08.2006
„Nur wer loslässt wird gehalten“
Neuhausen - 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CVJM Neuhausen erlebten unter dem Motto „Nur wer loslässt wird gehalten“ ein Bergwochenende im Kleinwalsertal.
Nach 3 Stunden Anfahrt in Kleinbussen kamen letzten Freitag die Gruppenleiter im CVJM-Berghaus im Kleinwalsertal an.
Nach dem Bezug der Zimmer dienten Reaktionsspiele nach der langen Anfahrt als Auflockerung, die auf der schönen Sonnenterasse durchgeführt werden konnten. Die ersten Lachmuskeln wurden bereits hier schon strapaziert, als die Gruppen die Aufgabe hatten, aus dem Sitzen in Raupenform eine Wendung um 180° zu erreichen.
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Die Organisatoren Timo Hartter, Michael Siegle und Volker Brodbeck waren sehr überrascht, als es in diesem Selbstverpflegerhaus zum Abendessen Maultaschen gab und mancher junge Mitarbeiter bis zu 8 Maultaschen aufessen konnte.
Monika und Michael Streicher, die erst kürzlich eine Bibelschule besucht hatten, führten die Gruppe professionell in das Thema „Nur wer loslässt wird gehalten“ anhand von einer Vernissage ein. Sie erreichten, dass sich jeder Teilnehmer mit sich und seiner jetzigen Situation in unserer Leistungsgesellschaft auseinandersetzt.
Nach dem Wecken durch einen kleinen Posaunenchor fanden sich am nächsten Morgen alle zum Frühstück ein. Leider hatte es sich an diesem Tag heftig eingeregnet, so dass das geplante „Bergabenteuer“ nicht durchgeführt werden konnte.
Erstaunliche Präsentationen erlebte die CVJM-Gruppe bei der anschließenden Bibelarbeit, bei der Personen wie Petrus erarbeitet wurden, die spontan Jesus nachfolgten und ihre Arbeiten und Familien auf der Stelle losgelassen haben.
Nachmittags machten sich eine Teilgruppe zum Besuch der „Breitachklamm“ und die andere Gruppe zum Klettern in eine „Indoor“-Halle auf.
Richtig zünftig wurde es dann in dem gemütlichen Gruppenraum, als der bayrische Abend begann und die CVJM`ler sich teils in Dirndl und Tracht gekleidet einfanden.
An diesem Abend wurden nicht nur die Sangeskünste der einzelnen Teilgruppen abgefordert, sondern es wurden auch kreative Aufgaben gestellt, wie zum Beispiel der Nachbau des Schlosses „Neuschwanstein“.
Einen besonderen Leckerbissen trug Andreas Reusch bei, als er auf einem original Alphorn einige Stücke präsentierte.
Am Sonntag zeigte sich dann die Bergwelt bei herrlichem Sonnenschein und so konnte sich die Gruppe, die bereits um 7.00 Uhr ihr Frühstück einnahm, zum Bergabenteuer aufmachen. Es wurden verschieden Stationen angelaufen, bei der die Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung am Berg mit Seilsicherung klettern und sich abseilen üben konnten. Bei dieser Tour musste unterwegs auch ein Gebirgsbach am Seil überwunden und sich per Seilrolle und Sicherung ca. 70 Meter über ein Tal geschwungen werden. Weiche Knie erzeugte bei fast jedem die letzte Station als gefordert war, sich ca. 40 Meter von einer Brücke abzuseilen. Doch auch diese Übung wurde gemeistert und so fand sich die Gruppe zum Abschluss in einer nahegelegenen Kapelle ein. Dort rundeten Monika und Michael Streicher das Mitarbeiterwochenendes thematisch ab und ließen es so zu einem unvergesslichen Ereignis werden. Spontan wurde das Lied „Nun danket alle Gott...“ angestimmt, bevor die Gruppe sich dann auf den Weg nach Hause machte.
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